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Die Lösung ist einfach

Die Lösung
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Mittlerweile sollte klar sein, warum es dir mit Goldkeim besser geht.
Es ist einfach nur nicht mehr unnatürlich schlecht.
Wir müssen den Körper nicht ‘heilen’ im Sinne einer äußeren Manipulation. Wir müssen lediglich aufhören, die zelluläre Ordnung durch raffinierte Einzelstoffe zu sprengen. Geben wir der Zelle ihre natürliche Matrix zurück, organisiert sich das Leben von selbst. Mehr ist es nicht. Bis 1860 war diese Qualität Standard, d.h. ein paar tausend Jahre.

  • Ersetze raffiniertes Salz durch unraffiniertes Stein-, Kristall- oder Meersalz.
    Das ist super einfach, dazu brauchst du nur einmal anders einkaufen, mehr ist es nicht.
    Das raffinierte “Speisesalz” kannst du dir aufheben und verwenden wenn du z.B. deine Wäsche färbst, dazu brauchst du Salz als Fixation, aber zum Essen: Nein.
  • Ersetze raffinierten Zucker durch unraffinierter Vollrohrzucker.
    Bei künstlichen Süßstoffen bist du wieder Teil eines Experiments, die Frage ist ob du nach dem bisher gelesenen noch Lust auf ein Weiteres hast.
  • Ersetze raffinierte Öle durch kalt gepresste Öle.
    Butterschmalz / Ghee, Schmalz, Kokosfett sind ebenfalls Alternativen.

Gab es das vor 1860?! - ist ein hilfreicher gedanklicher Filter zur eigenen Orientierung.
Wenn du so durch einen Supermarkt gehst, wird dir auffallen, wie wenig es gibt.

Getreide, Hülsenfrüchte, Saaten & Nüsse
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Wenn du dir Gedanken wegen der Kosten für biologisches / organisches Getreide machst - mach das nicht.
Du wirst feststellen, dass du von Goldkeim deutlich weniger Essen wirst bevor dir deine Körper dankt. Was auch gleich einer der schönsten Nebeneffekte dieser Umstellung ist; Der Körper meldet nicht mehr “ich bin voll” sondern “ich bin befriedigt, danke genug”. Befriedigung und Dankbarkeit sind tiefgreifende Befindlichkeiten.

Frisch oder enzymatisch aktiviert als Regel.
Enzymatische Aktivierung wird Umgangssprachlich ankeimen genannt und ist wieder etwas ganz, ganz Einfaches.
Alles was du dazu brauchst ist keimfähiges Getreide / Hülsenfrüchte, Wasser einen Topf, ein Sieb und die Fähigkeit einen Tag vorauszudenken. Wenn du dir Dinkel, Naturreis, Nackthirse, Nackthafer, etc. so vorbereitest sind das die Konsequenzen.
Mehr ist es nicht.

Hülsenfrüchte werden je nach Größe ein paar Stunden oder über Nacht eingeweicht, dann das Wasser abgießen und zum Kochen frisches verwenden. Wasserwechsel ist ganz wichtig!
Entweder kochst du sie dann gleich oder lässt sie noch einige Zeit keimen - in jedem Fall sind sie so bereits deutlich bekömmlicher. Wenn du dir aus angekeimten Brotgetreiden Mehl mahlen willst wird der Aufwand noch ein bisserl höher da du es vor der Vermahlung wieder trocknen musst. Sonst verklebt es dir die Mühle.

Wenn du die angekeimten Getreide gut! kaust, bewegt das die Lymphe im Kopf und Halsbereich und hilfst deinem Körper zusätzlich bei der Verdauung. Einfach weil die Enzyme deines Speichels mithelfen. Wenn du dir aus angekeimten Getreiden einen Frischbrei zubereitest fällt der Vorteil eher weg, aber es ist deutlich einfacher zu essen. Finde deinen Weg. Wenn du den Frischbrei als Teig auf ein Blech verteilst und bei unter 40° trocknest hättest du dir das bekannte Essener Brot gemacht.
Du kannst angekeimte Getreide auch wie Reis kochen, dann fällt die Zeit der Trocknung natürlich wieder weg.
Was für Getreide gilt, gilt auch für Saaten, Nüsse und Hülsenfrüchte - ankeimen eröffnet deinem Körper das volle Potential, ohne enzymatische Aktivierung entgeht deinem Körper viel. Mehr dazu in den FAQs.

Der Witz am Ankeimen ist, dass das Getreide, die Saat, die Nuss oder die Hülsenfrucht zum Leben erwacht und dabei a) die Mineralstoffe frei gibt und b) die Stärke selbst zu verdauen beginnt. Für deinen Körper bedeutet das, dass er mit weniger Energieaufwand mehr bekommt.
Unabhängig davon ob du es dann roh, gekocht oder gebacken zu dir nimmst.
Da das jeweilig Lebensmittel durch ankeimen seine natürlichen Barrieren selbst abbaut, wirst du es im Vergleich zu bisher außergewöhnlich gut vertragen. Dein Körper muss nicht mehr gegen oder mit dem Essen kämpfen sondern kann es einfacher aufnehmen.

Und selbst wenn dir der Aufwand für die enzymatischen Aktivierung zu hoch ist wird es dir bereits deutlich besser gehen, wenn du statt entkeimten oder hitzestabilisiertem Mehl oder polierten Getreiden auf die ursprüngliche Goldkeim Qualität zurückgreifst. Bereits 2 bis 4 Wochen nach der Umstellung auf diese lebendige Struktur beginnt die Zelle, ihre „Software“ zu aktualisieren, das kann man spüren. Vielleicht hast du zu dem Zeitpunkt noch Zweifel aber nach drei Monaten bist du dir sicher.

Zur Selbst-Orientierung
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Grundlegende Umstellungen der Ernährung gehen immer mit einer initialen Verwirrung des Darms einher!
Immer! Das ist ein bekanntes Phänomen.
Wundere dich also nicht wenn Verdauung und Ausscheidung in der Anfangszeit sehr anders ist als gewohnt.
Beziehungsweise wundere dich - aber sei nicht besorgt.
Wenn du auf gröbere Strukturen wechselst, z.b. frisches Goldkeim Mehl, unabhängig davon wie du es weiter verarbeitest, wird dir sehr wahrscheinlich auch eine Zunahme der Menge an Ausscheidungen auffallen.

Sehr Wichtig: Wenn du dir unsicher bist, rede mit Menschen, die sich damit auskennen!

  • Achte darauf, wie du dich zwei Stunden nach dem Essen fühlst.
    Fühlst du dich leicht, klar und befriedigt?
    Oder schwer und müde?
  • Hast du bald nach dem Essen wieder Hunger
    Oder gibt dir deine Mahlzeit die Freiheit, drei, vier Stunden gar nicht ans Essen zu denken?
  • Achte darauf wie sich dein Denken “anfühlt”.
    Ist es nebelig und dumpf?
    Kommt gelegentlich schon die Sonne durch?
    Fällt dir auf, dass dein Denken ein Eigenleben hat, oder glaubst du ihm noch alles?
    Denken ist auch ein Spiegel innerer Befindlichkeit.
  • Achte auf deine Verdauung.
    Wenn du dich für dich richtig ernährst, ist Essen vom Mund bis zum Rektum vergnüglich und befriedigend.
    Kein Blähen, kein Drücken, kein Kampf - Deine Essen trägt dich dann wie ein ruhiger Strom durch den Tag.
  • Achte auf deinen Körpergeruch.
    Riechst du dich selbst gerne?
    Oder riechst du beißend, säuerlich oder „alt“.
    Deine Haut ist der Spiegel deines inneren Milieus.

All das sind Symptome, die direkt mit der Qualität deiner Ernährung zusammenhängen. Achte auf sie, denn sie zeigen dir gewissermaßen deinen Weg zur Verbesserung deiner Verbindlichkeit dir selbst gegenüber.

Ebenfalls sehr wichtig: Wenn du deiner Meinung nach doch einmal über die Strenge schlägst, weil dich eine altbekannte Versuchung überkommen hat: Mach dich nachher nicht auch noch deswegen fertig. Fundamentalismus ist gefährlich – auch und besonders gegen sich selbst. Es geht nicht darum, dich in eine Verbesserung zu quälen.
Es geht um die Richtung, in die du gehst, nicht um die Perfektion jedes einzelnen Schrittes.

Eine eigene Mühle ist Gold
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Mit einer eigenen Mühle kannst du dich mit ultimativer Frische versorgen und mit unterschiedlichen Strukturen experimentieren. Das ist ein wesentlicher Vorteil!
Mehl aus frisch vermahlenen Getreiden ist ein Frischprodukt und sollte innerhalb von max. 24 Stunden verarbeitet werden um für deinen Körper von maximalen Nutzen zu sein. Wenn du eine eigene Mühle hast, ist dieses kurze Zeitfenster einfach kein Thema mehr.

Die Herkunft deiner Lebensmittel
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Nachdem du jetzt weißt, dass dein Darm an die 100 Billionen Einwohner hat, ein gigantisches Volk aus Bakterien, Pilzen, Archäen, Protozoen, Phagen und hilfreichen Viren und sehr wahrscheinlich aufgrund deiner bisherigen Ernährung angeschlagen ist, willst du wahrscheinlich so wenig Herbi-, Pesti- und Fungizide als auch Konservierungsmittel aller Art in dir haben. Einfach weil sie dafür gemacht sind, genau diese Lebensformen zu töten.
Das sind aber genau die Gruppen deines Mikrobioms, die für dich deine Nahrung aufschlüsseln, Vitamine produzieren, dein Immunsystem trainieren und die Darmwand vor Eindringlingen schützen. Ganzheitlich gedacht sind Herbi-, Pesti- und Fungizide als auch Konservierungsmittel ein Breitband-Angriff auf deine Einwohner – kann man nicht wollen.
Wenn deine Darmwand durch diese bisherige Belastung “löchrig” geworden ist, gehen diese Stoffe direkt in dein Blut und Lymphflüssigkeit über. Dort bleiben sie aber nicht sondern landen in deinem Gehirn, wo sie dein Denken vernebeln, sie stören dein Hormonsystem und werden schließlich als Giftmüll in deinem Fettgewebe eingelagert.

Austausch und Freude
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Rede mit anderen über deine Erfahrungen, tausche dich aus und genieße gemeinsam. Die Freude an echten Lebensmitteln ist ansteckend – und nach der Definition der WHO ist dieses soziale und körperliche Wohlbefinden genau das, was Gesundheit ausmacht. Selbst zu kochen und zu backen ist der direkteste Weg, Verantwortung für sich zu übernehmen.
Und wenn einmal etwas schief geht, hast du was gelernt. Mach´ weiter.